
Kälte wirkt sich schnell aus. Wenn man auf die Terrasse oder in den Wintergarten geht, in der Erwartung, sich dort wohlfühlen zu können, muss man stattdessen darauf warten, bis die Heizung in Betrieb geht. Mit einem Infrarot-Heizgerät entfällt dieses Warten. Man schaltet das Gerät ein – und schon strahlt Wärme quasi sofort aus, denn die Strahlungswärme erreicht direkt Menschen und Gegenstände, nicht die Luft um sie herum.
Was eigentlich vor sich geht
Infrarot-Heizgeräte nutzen einen elektrischen Element, das leuchtet und Strahlungswärme abgibt – eine Wärme, die man direkt spürt, ohne dass man sie erst „einholen“ muss. Quarztuben sowie Kohlefaserelemente liefern ebenfalls Strahlungswärme, doch sie funktionieren unterschiedlich. Quarz erwärmt sich schnell und hält die Wärme konzentriert. Kohlefaser hingegen erzeugt ein breiteres, sanfteres Strahlungsfeld. In jedem Fall ist die Sichtlinie wichtig: Das Heizgerät strahlt Energie nach außen ab, und der Körper nimmt diese Energie auf. Deshalb spürt man die Wärme bereits nach Sekunden – nicht erst nach Minuten. Für den häuslichen Gebrauch werden in der Regel 1,5 kW bis 3,0 kW benötigt – je nach Raumgröße. Das Design sorgt dafür, dass der Kern des Heizgers warm bleibt, während die Außenschale kühler in der Berührung ist.
Warum das bei schlechtem Wetter hilft
Das eigentliche Problem bei kalten Wetterbedingungen ist die Verzögerung zwischen dem Einschalten des Heizkers und dem spürbaren Effekt. Infrarot-Heizgeräte beseitigen diese Verzögerung. Sie wärmen zunächst den Körper, sodass man nicht den gesamten Raum heizen muss. Das macht sich besonders auf der Terrasse, im Wintergarten oder am Arbeitsplatz bemerkbar – Orten, an denen Zugluft und offene Türen dazu führen, dass das Heizen der Luft sinnlos ist. Man bekommt sofort Komfort, weniger Zugluft – und eine konstante Wärme, die nicht mit jedem Windstoß schwankt. Das Element schaltet sich schnell ein und aus – dadurch ist die Steuerung präzise, und die Wärme bleibt konstant, während man entspannt bleiben kann.
Ein paar praktische Tipps
Infrarotwärme funktioniert am besten, wenn der Heizker eine klare Sicht auf die zu wärmenden Stellen hat. Platzieren Sie ihn so, dass die Strahlung direkt auf die Sitzflächen fällt. Für den Außenbereich sollte man ein Modell wählen, das für die jeweiligen Bedingungen geeignet ist – IP55 ist hier eine gängige Norm. Schützen Sie das Gerät außerdem vor direktem Regen. Die meisten Geräte werden über einen Standardstecker angeschlossen, doch Geräte mit höherer Leistung benötigen möglicherweise einen eigenen Stromkreis.
Wichtig zu wissen: Strahlungswärme wärmt Oberflächen und Menschen – doch die umgebende Luft kann weiterhin kühl sein. Die Kombination mit einem Thermostat hilft dabei, den Komfort aufrechtzuerhalten. Zudem bietet eine Umkippschutzfunktion zusätzliche Sicherheit. Von der Perspektive eines Herstellers von Elektroheizgeräten aus betrachtet, konstruieren wir Produkte, die Geschwindigkeit, Sicherheit und leises Betriebsverhalten miteinander verbinden.